Dieses ist keine zu empfehlende Reparatur, sie bringt selten etwas, die Gefahr einen noch dichten Brenner damit ganz kaputt zumachen, ist groß. Aber sie kann nötig sein, wenn sonst nichts mehr geht und man weit entfernt von einem Ersatzbrenner ist.


Ich habe diese Methode in Asien gesehen, dort wird sie von den lokalen Reparaturshops regelmäßig durchgeführt. Man benötigt dazu eine Lötlampe. Zuerst baut man den Brenner, wie beschrieben, aus. Die Kappen, Düsen, Regelstange werden abgebaut, bis man nur noch das Brennergehäuse vor sich hat. Dieses wird dann mit der Flamme einer Lötlampe so erhitzt, dass es bald durchglüht, man sollte zumindest versuchen, beim Erhitzen die Lötstellen zu „schonen“, einfach ist dies nicht. Dann lässt man den Brenner abkühlen.


Nach dem Abkühlen wird der Brenner mit dem Sechskant des Fußes kopfüber in einen Schraubstock eingespannt und mit einem festen Draht oder einer alten Fahrradspeiche wird der im Brenner anhaftende Kohlenstoff mechanisch herausgebrochen bzw. gekratzt. Danach wird der Brenner wieder zusammen gebaut. Wie schon darauf hingewiesen, das kann dem Brenner „den Rest geben“. Aber bevor nichts mehr geht mag es den Versuch wert sein.


Natürlich kann ein versierter Schlosser oder jemand mit Erfahrung in der Metallverarbeitung versuchen, einen undichten Brenner zu reparieren. Dazu wird dieser vorsichtig komplett mit Wärme auseinander genommen, die Teile werden einzeln nachbearbeitet und je nach Zustand dann mit Silberlot wieder zusammen gelötet. Kein einfacher Job. Ich habe einen solchen Brenner im Gebrauch, wenn es gut gemacht ist arbeiten sie tadellos. Aber es braucht einen versierten Schlosser, der diese Arbeiten ausführt. Ob es billiger ist als einen neuen zu kaufen muss man selbst sehen bzw. entscheiden.